Dr. phil. Bernd Schmid

Dr. phil. Bernd Schmid

 

Dr. phil. Bernd Schmid ist Leitfigur der isb GmbH (seit 1984) und der Schmid-Stiftung sowie Ehrenmitglied der Systemischen Gesellschaft. Er gehört zu den profiliertesten Lernkulturentwicklern Deutschlands und hat die systemische Beratung und Organisationsentwicklung mit einer Vielzahl von Modellen und Ideen bereichert und die Szene geprägt wie kaum ein anderer. Bernd Schmid ist Lehrtrainer der internationalen TA-Gesellschaft und Mitgründer und Vorsitzender des Präsidiums des Deutschen Bundesverband Coaching DBVC. Er ist Preisträger des Eric Berne Memorial Award 2007 der Internationalen TA-Gesellschaft ITAA und hat den Life Achievement Awards 2014 der deutschen Weiterbildungsbranche für sein Lebenswerk erhalten.

 

Systemischer Tag 2016 / Stuttgart

Die Organisationskultur muss Antworten geben auf Fragen der Leistungserbringung und der Lebensqualität der arbeitenden Menschen. Wie kann eine Organisationskultur Eigenverantwortung, Qualitätsbewusstsein und Motivation der Mitarbeiter fördern? Praxisnahe systemische Qualifizierung Einzelner ist das eine - doch wie muss gedacht, was muss getan werden, damit Menschen ihre Ressourcen und ihr Können besser einbringen und neue Qualitäten im Unternehmen wirksam werden? Wie kann Lernen in Personal- und Unternehmensentwicklung integriert werden?

„Kultur heißt das Beste im Menschen hervorbringen und es mit anderen verknüpfen.“ In seiner Einführung legte Schmid mit dieser Definition den Grundstein für die darauffolgenden Stunden. Wie das Zitat zum Ausdruck bringt, betonte Schmid, dass das Miteinander im Vordergrund stehen muss. Eine Unternehmenskultur sollte stringent und gemeinsam entwickelt und verwirklicht werden. Im zweiten Teil des Workshops stellte sich ein Teilnehmer zur Verfügung, um sich von Schmid zu einem konkreten Fallbeispiel in seinem Unternehmen befragen zu lassen. Anschließend bildeten die Teilnehmer kleine Gruppen, um das vorausgegangene Interview zu analysieren und mögliche Lösungsansätze zu erörtern. Anhand dieses Praxisfalls machte der Referent deutlich, dass es sich bei Kulturentwicklung nicht um eine „Nebensache“ im Unternehmen handelt. Vielmehr wurde den 21 Teilnehmern bewusst, welchen Einfluss die Unternehmenskultur auf Motivation, Qualitätsbewusstsein und Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiter und damit auf den Unternehmenserfolg hat.